Über uns

E-mail: info@kinderschutzbund-stendal.de

Kreisverband Stendal e.V.


ÜBER UNS:


 

Unser Team besteht aus Studierenden der Kindheitswissenschaften, Kindheitspädagogen und Psychologie sowie anderen engagierten Ehrenamtlichen. Wir setzen uns gemeinsam für die Zukunft aller Kinder ein, bundesweit und seit 1991 direkt vor Ort in Stendal.

1993 BIS 1996


 

Am 05. September 1993 erhielt der Verein seine Gemeinnützigkeitserklärung und wählte Frau Petra Hoffmann zur Vorsitzenden des Verbandes.

 

Ab April 1995 gab es das Sorgentelefon als Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die in der Schule oder im Elternhaus Probleme hatten.

 

Zunächst war das Büro des Kreisverbandes im Jugendzentrum (altes Dorf) in Stendal zu finden. Dort bot der Verein durch eine gelernte Säuglingsschwester dreimal pro Woche Sprechstunden für Kinder und Jugendliche an.

1997


 

...zog der Kinderschutzbund in eine 2-Raum Wohnung in der Käthe-Kollwitz-Straße 34. Auch hier wurde das Beratungsangebot ehrenamtlich fortgesetzt. Schon damals wurde der Kreisverband von der Wohnungsbau-Genossenschaft "Altmark" eG Stendal durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten und Mobiliar unterstützt.

Im Jahr 2001 feierte der Kinderschutzbund auch sein 10 jähriges Bestehen und gab bekannt sich landkreisweit für die Rechte der Kinder einsetzen zu wollen.

 

In dieser Zeit organisierte, unterstützte und finanzierte der Kinderschutzbund traditionelle Freizeitfahrten für Kinder und Jugendliche aus Stendal, Tangerhütte und Tangermünde an die Ostsee und in das Harzer Bergtheater. Sie organisierten Trödelmärkte auf denen Kinder ihre alten Spielsachen verkaufen konnten. Sie setzten sich für die verstärkte Flexibilisierung der Arbeitszeiten von Eltern, für die Ausweitung von Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und für 30er Zonen im Stadtgebiet ein.

2014


 

Am 01. Oktober 2014 wurde der alte Vorstand durch einen neuen Vorstand des Kreisverbandes Stendal entlastet. Dieser setzt sich sowohl aus Professoren als auch aus Studierenden zusammen.

 

Im November fand ein Fest zum 25 jährigen Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention statt. Hierbei wurden die Rechte der Kinder und Jugendlichen wie auch die Situation von Flüchtlingen an unterschiedlichen Ständen thematisiert. Das Fest wurde gemeinsam vom Vorstand und dem Orga-Team organisiert. Zu diesem Anlass wurden langjährige Kooperationspartner wie der paritätische Wohlfahrtsverband, unter der Leitung von Bernd Zürcher, eingeladen.

GRÜNDUNG

 

Der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Stendal e.V. gründete sich am 28. September 1991 im Stendaler Rathaus, ausgehend von einer Initiative der damaligen Gleichstellungsbeauftragten Frau Knoblauch und Frau Richter und des damaligen Amtsleiter des Jugendamtes Herrn Kampelmann.

 

Der Verein hat das Ziel, eine Lobby für die Kinder und Jugendliche aus Stendal und Umgebung zu bilden und für ihre Rechte einzutreten. Teil unserer Arbeit sind Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Kinder, Anregungen zu gesetzgeberischen und behördlichen Maßnahmen, sowie Projekte zu Prävention, Aufklärung und Beratung.

 

2001


 

...wurde zusätzlich zu dem, bereits seit 1980 bestehenden, Kinder- und Jugendtelefon des DKSB auch ein bundesweites Elterntelefon eingerichtet. Dieses wurde im Kreisverband Stendal durch Carola Renz betreut.

 

Nach vier Jahren in der Käthe-Kollwitz-Straße zog der Kinderschutzbund ein weiteres Mal um, in eine 3-Raum Wohnung mit größeren Zimmern. Da die Wohnungen des damaligen Standorts leer standen und das Gebäude abgerissen werden sollte.

 

Seitdem befindet sich der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Stendal e.V. in unseren aktuellen Räumlichekiten in der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße 6. Hier sollten die Räumlichkeiten sowohl der Freizeitbeschäftigung von Kindern als auch dem Beratungsangebot sowie einer Kleiderkammer des Kinderschutzbundes dienen.

 

Die Stadtwerke spendierten damals für 1000 DM einen Billardtisch, und einen Herd. Eine Sitzecke und Schrankwand erhielt der Kinderschutzbund damals durch eine Schenkung der Firma Fügemann.

SEIT 2009


 

...engagieren sich Studierende aus den Studiengängen Angewandte Kindheitswissenschaften, Kindheitspädagogik, Rehabilitationspsychologie und Betriebswirtschaftslehre der Hochschule Magdeburg-Stendal ehrenamtlich für den DeutschenKinderschutzbund Kreisverband Stendal e.V.

 

Sie bieten wöchentlicht eine Nachmittagsbetreuung an und führen Projekte und Angebote durch, die der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen, die den Kinderschutzbund besuchen, entsprechen. Weiterhin werden Ausflüge mit den Kindern, zum Beispiel in den Tierpark oder in das örtliche Freizeitbad, und begleiten die Kinder einmal im Monat zur angebotenen Kinderuni der Hochschule Magdeburg- Stendal.

2016

 

setzte unser Team ein Sommerferienprogramm um, darunter Ausflüge ins Schwimmbad und in den Tierpark, es wurden Zirkusübungen geprobt und der Sport- und Spieltag an der Hochschule Magdeburg-Stendal besucht.  

Seit November öffnete der Kinderschutzbund Dank einer Projektgruppe auch montags von 15 bis 17 Uhr und bot zusätzlich zum offenen Treff eine Hausaufgabenbetreuung an. 

Neben unserem offenen Treff hat uns 2016 vor allem die Flüchtlingssituation sehr beschäftigt, da viele Kinder, die uns besuchen, aus Familien mit Fluchterfahrung stammen. Daraus haben sich zwei Projekte zu diesem Thema entwickelt.  

"Mit Lasse in die Welt hinaus" ist ein Projekt einer Studierendengruppe, die sich ein schon bestehendes Projekt zum Vorbild genommen hat. In Kooperation mit der Stendaler Gemeinschaftsunterkunft haben sie geflüchteten Kindern im Kita-Alter spielerich die Deutsche Sprache näher gebracht und durch verschiedene Aktionen ihre Integration gefördert. Dabei wurden auch die Eltern in verschiedene Aktivitäten mit eingebunden. Das Projekt fand an zwei Tagen pro Woche statt und wurde Mitte des Jahres erfolgreich beendet. 

Im Rahmen der Partnerschaften für Demokratie des Landkreises Stendal unterstützte das Projekt "Grund:Schule - voneinander, füreinander, miteinander lernen" geflüchtete Kinder, die in kleinere, ländliche Schulen umverteilt worden waren.  

Einen weiteren Schwerpunkt unserer Tätigkeit stellte die Initiierung eines Antidiskriminierungsnetzwerkes im Landkreis Stendal dar. Vorstandsmitglieder und Studierende luden in diesem Jahr rund 30 Akteure zu Beratungen ein, setzten sich in einem Workshop mit ähnlichen Projekten in Berlin auseinander und entwickelten ein Konzept für ein solches Netzwerk.

Außerdem gestaltete der Kinderschutzbund Stendal wie bereits in den Vorjahren das Sommerfest der Hochschule Mit und informierte an einem Stand spielerisch über Kinderrechte.

2015

 

konnten vielfältige Projekte umgesetzt werden. Der offene Treff am Mittwoch öffnet weiterhin die Türen, um gemeinsam zu malen, zu basteln, zu spielen, zu kochen und zusammen zu essen. In Kooperation mit der Hochschule Magdeburg Stendal und der Winckelmann-Gesellschaft e.V.

gab der Kinderschutzbund interessierten Kindern aus Stadtsee durch Wegbegleitung die Möglichkeit, regelmäßig an der Kinder-Uni teilzunehmen und förderte so das Recht der Kinder sowie ihr Interesse an Bildung. 

Darüber hinaus organisierte der Kinderschutzbund Ausflüge zur Polizei und Feuerwehr, bei denen die Kinder von einer kindgerechten Verkehrserziehung und Aufklärung zum Brandschutz profitieren konnten.

Durch ehrenamtliche Betreuer wurde interessierten Kindern die Teilnahme an einem Theaterworkshop von Kinderstärken e.V., einem Musik-Workshop in der Musikerfabrik und des Kunstkoffers des TdAs ermöglicht. Anlässlich des Weltkindertages besuchten wir mit einer Gruppe von Kindern ein Kinder- und Familienfest. Darüber hinaus fanden einige Besuche der Stadtbibliothek, bei denen den Kindern die Einrichtung vorgestellt und gemeinsame Lesenachmittage verantstaltet wurden. Besondere Highlights für die Kinder waren zum einen das Zirkusprojekt, bei dem die Kinder neben akrobatischen Übungen auch Jonglieren und Einradfahren lernen und in der finalen Aufführung alle begeistern konnten. Zum anderen stand das Street-Drum-Projekt hoch im Kurs, bei dem die Kinder Grundlagen und Takte von einem Profi-Drummer erlernten. Ein besonderes Projekt stellte für uns außerdem der 2015 organiserte Spendenlauf dar, durch den zahlreiche Projekte umgesetzt und finanziert werden konnten.

 

 

2017

 

Auch in diesem Jahr lag ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Arbeit auf dem offenen Treff am Mittwoch. Dies ist unser längstes Projekt, das jetzt schon seit vielen Jahren läuft. Aus der näheren Umgebung unseres Standorts in der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße 6 kommen mittlerweile 20 bis 25 Kinder zu uns, mit denen wir gemeinsam spielen, kochen, basteln und kleine Aktivitäten durchführen. So gehen wir regelmäßig zur Kinder-Uni oder auch mal ins Theater.

Das Highlight des Jahres war für die Kinder das Sommerfest der Hochschule im Juni, an dem wir gemeinsam mit den Kindern teilgenommen haben. Dort betreuten wir erneut einen Stand, an dem spielerisch auf Kinderrechte aufmerksam gemacht wurde, sowie einen Bewegungparcours. Außerdem konnten die Kinder an zahlreichen weiteren Spiel- und Sportangeboten teilnehmen.

Mit stolz berichten wir, dass der Kinderschutzbund nun als Träger und maßgeblicher Förderer des Projekts Netzwerk für Teilhabe und gegen Diskriminierung im Landkreis Stendal fungiert.

Zudem wurde die Publikation der Handreichung „Das Recht auf Bildung für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Sachsen-Anhalt umsetzen: Gangbare Wege, Sackgassen und Baustellen“ ideell und finanziell gefördert. Sie wurde u.a. im AK Migration des Landkreises Stendal und auf der Landespressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Jahr 2018 geht die Gedenkwoche Denken ohne Geländer in das dritte Jahr. Über 500 Menschen aus Stadt und Kreis haben 2016 und 2017 an dieser Woche teilgenommen. Auch dieses Mal beteiligt sich der Kinderschutzbund am Gedenken an die Befreiung von Auschwitz. So entwickelten Studierende einen Workshop, in dem unsere Ehrenamtlichen das Thema auch mit den Kindern aus dem DKSB Stendal e.V. behandeln.

Im Sommer 2017 startete das Projekt „SpoKi“. Studierende bieten hier ein Sport- und Bewegungsprogramm in Stendal Stadtsee an, an dem Kinder und Familien kostenfrei teilnehmen können. Wir freuen uns, dass das Projekt auch im kommenden Jahr fortgesetzt wird.

Außerdem besteht immer wieder Zusammenarbeit mit KinderStärken e.V.. Bereits Anfang 2018 wird ein Projekttag zum Thema Antidiskriminierung von dem Verein gefördert werden. Wir freuen uns auf ein erfolgreiches neues Jahr mit vielen neuen Projekten, die wir mit den Kindern umsetzen können.

2018

 

Unser offener Treff am Mittwoch öffnete auch in diesem Jahr seine Türen für Kinder und Jugendliche aus der Umgebung. Bei der Umsetzung der Nachmittage legen unsere ehrenamtlichen Betreuer stets großen Wert auf Partizipation, sodass die Kinder an der Gestaltung der Mittwochnachmittage entscheidenden Anteil haben. So ist jeder Treff eine einzigartige Zusammensetzung aus gemeinsamem Kochen, Malen, Basteln und Spielen. Besonders letzteres ist Dank großzügiger Sachspenden in Form von Puzzles und Brettspielen im vergangenen Jahr noch vielfältiger geworden. 

Unseren Räumlichkeiten in der Dr.-Kurt-Schumacher Straße einen neuen Anstrich zu verleihen, hat sich in diesem Jahr eine Projektgruppe zum Ziel gesetzt, die bereits gemeinsam mit den Kindern zahlreiche Ideen zur Wandgestaltung gesammelt und kreativ festgehalten hat. Der Abschluss dieses Projekts und die damit verbundene Renovierung sind bis Frühling 2019 geplant. Finanziell wird dieses Projekt durch eine große Spendensumme des Modehauses Ramelow Stendal ermöglicht, die Rahmen der Aktion „Give-Friday“ zusammengekommen ist.

Unter dem Motto „KinderschutzBUNT – Vielfalt macht unser Leben bunter“ entstand an unserem Stand beim Sommerfest der Hochschule Magdeburg-Stendal ein etwa 25 Meter langes Kunstwerk, auf dem kleine und große Künstler ein Statement für Vielfältigkeit und Toleranz setzen. Wir hatten viel Spaß und tolle Gespräche mit allen Beteiligten.

Im Rahmen unserer Demokratiepartnerschaft hat der DKSB Stendal e.V. ein Projekt für die Entwicklung von gezielter Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung von Institutionen zum Thema Diskriminierung initiiert. Es entstand ein Flyer der dazu aufruft, gegen Diskriminierung und im Netzwerk „RESPEKT. für Teilhabe und gegen Diskriminierung“ aktiv zu werden. Das entstandene Corporate Design soll auch langfristig für die Altmark und unsere Region zur Verfügung stehen und kann auf Anfrage für Aktionen genutzt werden, die sich für Teilhabe und gegen Diskriminierung einsetzen. Mehr Informationen und Anfragen an info@kinderschutzbund-stendal.de.

 

Auch in diesem Jahr war der DKSB Stendal e.V. Teil des (W)interkulturellem Basars, der jährlich auf dem Stendaler Campus stattfindet. Mit handgemachten Plätzchen, Muffins und gebrannten Mandeln, die in einer gemeinschaftlichen Bastelaktion der KiBu-Kids mit selbstgemalten Etiketten verziert wurden, wurden Spenden gesammelt und in weihnachtlicher Atmosphäre Kontakte geknüpft.

Anschrift:

Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Stendal e.V.

Dr.-Kurt-Schumacher Str. 6

39676 Stendal

Spendenkonto:

Bank: Kreissparkasse Stendal

IBAN: DE82 8105 0555 3010 0089 01

BIC: NOLADE21SDL

Zweck: Spende

Kontakt:

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